Während der letzten 100 Jahre fand der überwiegende Anteil der Bewohner des Warndt Lohn und Arbeit in den saarländischen und lothringischen Kohlegruben. So war die Region des Warndt lange Zeit das Zentrum einer stetig aufwärtsstrebenden Wirtschaft mit dem eindeutigen Schwerpunkt in der Montanindustrie. Sie trug zu einem relativen Reichtum der Kommunen und vieler Privathaushalte bei.
Mit der Schließung inzwischen aller Kohlegruben setzte ein tiefgreifender Wandel in der wirtschaftlichen Entwicklung ein. So haben die Gemeinden mit den Auswirkungen der einst durch die Monostruktur geprägten und nun vielerorts brachliegenden Industrielandschaft zu kämpfen. Darüberhinaus verliert die einstige Zuwanderungsregion zur Zeit zunehmend an Attraktivität als Wohn- und Arbeitsplatzstandort infolge fehlender Angebote auf dem Arbeitsplatzmarkt.
Die Warndtgemeinden verharren aber nicht in Lethargie: beiderseits der Grenze unternehmen die Bewohner Anstrengungen die Zukunft ihres Warndts neu zu gestalten (mehr unter Zukunft)
Von den Anfängen der Industrialisierung bis zur Weltwirtschaftskrise: Eisen- und Stahlwerke,...
Hombourg, die Stadt der tausend Gesichter, ist verbunden mit einer bemerkenswerten Vergangenheit...

Download:
Interkommunale Entwicklungsstudie Warndt
pdf; 6,5 mo