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Geislautern, einer der ältesten Stadtteile Völklingens, entstand am Zusammenfluss von Lauterbach und Rossel. Die vorhandenen Talböden konnten als Wiesen- und Ackerland, die Bäche zur Fischerei genutzt werden. Der reiche Waldbestand des Warndts bot sich zur Forstwirtschaft an. die Vorkommen von Kohle und Erz ließen hier die ersten Bergbau- und Eisenindustrien um das Gebiet der heutigen Mittelstadt Völklingen entstehen, die dem Ort neben der Landwirtschaft bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts sein Gepräge gaben.
In Seiner ältesten Form erscheint der Ort als "Luttern". Zur Unterscheidung von anderen "Lauter-Orten", wie (Frau)lautern oder (Kaisers)lautern wurde die Silbe "Geiß" in der Bedeutung "Bach", "fließendes Wasser", dem Namen vorangestellt.
Copyright:
www.voelklingen-im-wandel.de
Geschichte der Eisenhütte Geislautern (PDF, 1,1mb)
Auszug aus der Dokumentation "Industriesiedlungen" vom Stadtverband Saarbrücken.
