Die Rückeroberung der Industriebrachen: die Eurozone Forbach-Saarbrücken als beispielhaftes Vorhaben
Die Stadt Forbach, die von der Kohleindustrie geprägt ist, setzt ihren wirtschaftlichen und ökonomischen Wandel weiterhin fort. Wirtschaftliche Umstrukturierungsprojekte, die zum Imagewandel der Stadt und ihres Umlandes beitragen, ersetzen schrittweise die Industriebrachen der Bergbaugesellschaft. Das ehemalige Gelände des Schachtes Simon wird seit einigen Jahren im Rahmen der Eurozone umgenutzt und restrukturiert. Dieses Gewerbegebiet von 95 Hektar ist aus allen Richtungen einfach zu erreichen und befindet sich im Grünen. Dort sollen sich hochqualifizierte Firmen aus dem Dienstleistungsbereich, wie Laboratorien, Kompetenz- oder auch Ausbildungszentren ansiedeln. Dieses Vorhaben wird gemeinsam vom Stadtverband Forbach, von der Stadt Saarbrücken, dem Saarland und dem Generalrat des Département Moselle entwickelt. Ein zweiter Standort befindet sich auf deutscher Seite beim Europark Goldene Bremm. Eine neue Strasse wird beide Gebiete, genau so wie beide Städte bald verknüpfen. Das Projekt Eurozone zeigt den Willen der Gebietskörperschaften sich für den wirtschaftlichen Wandel, für Arbeitsplätze und Raumplanung zu engagieren, insbesondere im Bereich Rückeroberung der industriellen Brachen.
Im Jagdschloss endet eine 200-jährige Forst-Tradition – Der Brennholzhof schließt
Regionalverband diskutiert Ideen zur Umgestaltung des Warndt als Tourismus-Region