Der heute nach Ludweiler zweitgrößte Stadtteil Völklingens ist eine der ältesten Siedlungen unserer näheren Heimat. Diese Tatsache lässt sich auf die verkehrsgünstige Lage des Ortes zurückführen. Schon seit den ältesten Zeiten führte eine Straße aus dem Metzer Gebiet durch den Warndt in Wehrden über die Saar nach Völklingen, während eine zweite Straße von Saargemünd über Saarbrücken, Völklingen und Wehrden nach Wadgassen verlief. Die Stelle an der Saar, an der sich später der Ort Wehrden entwickeln sollte, eignete sich besonders gut zur Flußüberführung, weil hier die Rossel durch Geröllaufschüttung in der Saar eine Furt bildete.
Die Bedeutung des Namens "Wehrden" ist umstritten. Einerseits lässt er sich erklären mit "einer am Berg gelegenen Siedlung" (vgl. Werdenfels, Wartburg); andererseits spricht vieles für die Bedeutung "werth" gleich "Insel" oder "erhöhtes Land im Wasser", denn genau das entstand ja durch die Aufschüttung der Rossel in der Saar.
Wann nun der Ort Wehrden entstanden ist, kann man heute nicht mehr genau feststellen. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus einem Schenkungsbrief des Grafen Simon 2. von Saarbrücken an die Abtei Wadgassen aus dem Jahre 1234.
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