Im Jahre 1868 beschrieb der Historiker Philippe Bronder die Stadt Saint-Avold mit diesen Worten: « Saint-Avold ist eine reizende kleine Stadt im lieblichen Tal der Rossel, die von einem Gürtel malerisch wirkender Hügel umgeben ist. Der aus Metz über die Straße von Longeville kommende Reisende erblickt die Stadt Saint-Avold in ihrer Gesamtheit und es eröffnet sich ihm ein reizender Ausblick, gekrönt von grünen Hängen, von denen sich die Stadt und ihre schöne Kirche auf angenehme Weise abheben. »
Heute ist Saint-Avold eine grüne und blühende Stadt, umgeben von kostbaren ausgedehnten Wäldern, eine Stadt, die den Vorzug hat, inmitten einer Industrieregion zu liegen, ohne dass der Besucher dies auf den ersten Blick vermuten würde.
Mit ihren 17 000 Einwohnern erstreckt sich die Stadt Saint-Avold auf etwa 3 600 Hektar Fläche, darunter 1 800 Hektar Wald,und etwa 800 Hektar Gewerbegebiet. Die angebotenen Leistungen und das erstklassige Hotel- und Kulturangebot machen Saint-Avold zu einer gastfreundlichen Stadt, in der es sich gut leben lässt.
Ville de Saint-Avold
Canton de Saint-Avold
Code postal : 57500
Arrondissement de Forbach
Département de la Moselle
Population : 17 473 habitants
Altitude moyenne : 231 mètres
A 40 km de Metz, 112km de Strasbourg et 30 km de Sarrebruck.
509: Gründung eines Oratoriums mit dem Namen HILARIACUM durch den Mönch Fridolin.
720: Sigisbaud, Bischof von Metz, lässt eine Abtei errichten die den Namen NOVA CELLA trägt.
765: Chrodegang, Minister von Karl Martell und von Pippin der Kurze, bringt die Reliquien des heiligen Nabor, Märtyrer unter Dioclétien, aus Rom zurück. Das Kloster und die Ortschaft können sich mit ihnen identifizieren und so wird der römische Märtyrer heiliger Patron unserer Stadt und gibt ihr ihren Namen, SAINT AVOLD, sprachliche Abwandlung von Saint Nabor.
Ab dem 12. Jahrhundert: Die Stadt ist Hauptsitz einer bischöflichen Grafschaft, die ungefähr 20 Dörfer umfasst.
1327: Die Stadt wurde unter dem Befehl des Bischofs von Metz befestigt.
1581: SAINT-AVOLD wird mit dem Rest der Grafschaft an das Herzogtum Lorraine gebunden.
1623: Die Prinzessin Henriette von Lorraine gründet ein Benediktinerkloster in der „Rue de l’Hôpital“ (Straße des Krankenhauses)
30 jähriger Krieg: Besetzung Frankreichs bis 1697. Die Festung wird zu einer menschenlosen Ruine.
18. Jahrhundert: Zeit des Wohlstandes mit dem Wiederaufbau von 1697 bis 1750.
Ab 1735: Das Militär ist regelmäßig in der Stadt stationiert.
1766: SAINT-AVOLD erlangt die französische Souveränität nach dem Tod des letzten Herzoges von Lorraine, Stanislas Leczinsky. Die Stadt zählt nun 2 000 Einwohner.
1793: Während der französischen Revolution wurde die Gemeinde umbenannt und trug nun den Namen ROSSELGENE.
1870: Nach der Unterzeichnung des Vertrags „Friede von Frankfurt“ gehört die Region der Souveränität des deutschen Reiches an.
1880-1913: Schrittweise Ansiedlung des deutschen Militärs in den neuen Kasernen. SAINT-AVOLD wird eine Stadt unter militärischer Führung (2 500 Soldaten bei einer Gesamtbevölkerung von 6400 Personen im Jahr 1914).
Sie erlebt eine wichtige Entwicklung im Stadtbau.
Nach 1918: Durch die Entwicklung des Kohlegrubengewerbes an Saar und Mosel wird sie ein Ort der Sesshaftigkeit.
1939-1944: Zeit der Annektion.
24 November 1944: Befreiung von SAINT-AVOLD.
Nach 1945: Der Großraum baut seine industrielle Stellung aus. Er wird in den 60er Jahren zur Hochburg der Kohlechemie, dann der Petrochemie.
Von den Anfängen der Industrialisierung bis zur Weltwirtschaftskrise: Eisen- und Stahlwerke,...
Hombourg, die Stadt der tausend Gesichter, ist verbunden mit einer bemerkenswerten Vergangenheit...
